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Einweihung der neuen Werkstatt in Kassel |
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Bereits seit Ende 2008 wird in den beiden neuen Betriebswerkstätten für Triebfahrzeuge in Kassel, Druseltalstraße, gearbeitet. Am Donnerstag, den 30. April, war es nun an der Zeit, die beiden Hallen auch offiziell einzuweihen. Im Rahmen dieser Feierstunde tauften Veit Salzmann (Geschäftsführer der cantus Verkehrsgesellschaft mbH) und Frau Brigitte Bergholter (Stadträtin aus Kassel) im Beisein von Uwe Schmidt (Erster Kreisbeigeordenter) Wolfgang Dippel (Geschäftsführer des Nordhessischen VerkehrsVerbundes), Vertretern der Baufirmen und zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft ein vierteiliges FLIRT-Fahrzeug auf den Namen der Stadt Kassel. Anschließend öffneten die cantus Verkehrsgesellschaft mbH und die Hessische Landesbahn GmbH ihre Werkstore und boten interessierten Bürgern und Fahrgästen die Möglichkeit, spannende Blicke hinter die Kulissen zu werfen.
Hintergrundinformation:
In der mehr als einjährigen Bauzeit zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 sind auf dem Geländestreifen zwischen der Bahnstrecke Würzburg-Hannover und der ehemaligen Lüttich-Kaserne zwei Gebäudekomplexe entstanden. In dem neuen Gebäude der cantus wurden neben der eigentlichen, zweigleisigen Werkhalle, welche über eine Hebevorrichtung und eine Grube für Arbeiten unter dem Fahrzeug verfügt, auch eine Außenreinigungsanlage errichtet. Darüber hinaus wurden Nebenwerkstätten, Lager für Ersatzteile sowie Büro- und Aufenthaltsräume integriert. Die Halle der Betriebswerkstatt hat eine Größe von ca. 90m x 30m. Zu den Hauptaufgaben der neuen Werkstatt zählen neben der Durchführung von vorgeschriebenen Inspektionen der Fahrzeuge auch die Fehlersuche, die Reparatur und die Reinigung der Fahrzeuge. Weiterhin werden hier die Behebung von Toiletten-, Tür und Automatenstörungen sowie die Entfernung von Graffiti und Beschädigungen an der Fahrzeugeinrichtung durchgeführt.
Direkt neben der cantus-Halle entstand die ca. 90 Meter lange, knapp 13 Meter breite und 8 Meter hohe Halle für die Radsatzbearbeitung der HLB. Aufgabe der neuen Radsatz-bearbeitungsanlage vom Typ Hegenscheidt Mobiturn ist das Reprofilieren der Räder unterschiedlicher Schienenfahrzeuge. Damit wird die Laufruhe der Räder verbessert und weniger Lärm während der Fahrt erzeugt. Die Radsatzbearbeitung wird vor allem für die Regio-Tram Fahrzeuge genutzt und steht darüber hinaus natürlich auch anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Verfügung.
Am neuen Standort der Betriebswerkstätten, Druseltalstraße 1a, sind inzwischen sieben Mitarbeiter beschäftigt. Das Investitionsvolumen betrug rd. 7 Millionen für die cantus-Halle und etwa 3 Millionen für die Halle der HLB. |